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  • Was wissen Sie über klassische Musik? Herkunft, Meilensteine und Legenden

klassische Musik

Musik ist Teil unseres Lebens, wir alle haben ein Lieblingslied, einen Lieblingskünstler, eine Lieblingsband. Eine Melodie für die traurigen Tage und für die glücklicheren oder für diesen so ganz besonderen Moment.

 

Klassische Musik ist eine der ältesten und langlebigsten Musikgattungen, sie wird nie aus der Mode kommen und man wird nie aufhören, die berühmten Stücke von Komponisten wie Mozart, Beethoven oder Chopin zu hören.

Wahrscheinlich haben Sie in der Schule oder vielleicht zu Hause zum ersten Mal klassische Musik gehört. Musik ist Teil unserer Erziehung, unserer Kultur, unserer Geschichte. Deshalb möchten wir in diesem Post ein wenig mehr über den Ursprung, die Legenden und die Meilensteine der klassischen Musik erzählen.

 

Der Ursprung der klassischen Musik

 

Unter klassischer Musik versteht man alle Kompositionen, die in der Epoche des Klassizismus, also von 1750 bis 1820, geschaffen wurden. Dieser Musikstil entstand, um die strengen Regeln der Barockmusik zu durchbrechen, die sich durch ihre horizontale Struktur auszeichnete, bei der mehrere Melodien gleichzeitig übereinander gelegt wurden.

Das 18. und 19. Jahrhundert waren die prägende Zeit der klassischen Musik und die Wiege der Oper und des Oratoriums, der Sonate, des Konzerts und der Sinfonie. Die Italiener waren die ersten, die diese Gattungen entwickelten, aber bald folgten ihnen auch Deutsche, Österreicher und Engländer. Die klassische Musik entstand durch die Übernahme von Elementen aus anderen westlichen Musiktraditionen, sowohl liturgischen als auch weltlichen, wie der Musik des antiken Griechenlands oder des alten Roms, und vollzog eine Fusion mit den Musiktraditionen der neuen Territorien.

In der musikalischen Klassik wurden auch drei Arten von Musikkompositionen erschaffen:

  • Die Sonate: Musik, die für mehrere Instrumente geschrieben wurde
  • Die Sinfonie: Musik, die von einem Orchester aufgeführt wird
  • Das Konzert: Komposition für Orchester, gespielt von mehreren Instrumenten

Heutzutage kann man sagen, dass das Genre zur Bildung vieler moderner Stile wie Rock und Pop beigetragen hat, in denen sogar Klänge aus der klassischen Instrumentierung zu neuen Liedern kombiniert werden.

 

Künstler der klassischen Musik

 

Johann Sebastian Bach

Bach war deutscher Herkunft und machte sich einen Namen durch sein großes Talent an der Violine. Ein guter Teil seiner Kompositionen erblickte in der Barockzeit das Licht der Welt. Er zeichnete sich durch eine sehr detaillierte musikalische Technik aus. Zu seinen berühmtesten Kompositionen zählen die Brandenburgischen Konzerte, die Matthäus-Passion sowie die Sonaten und Partiten für Violine solo.

Wolfgang Amadeus Mozart

Und wer kennt ihn nicht? Das in Österreich geborene Wunderkind beherrschte das Klavier und war auch auf anderen Instrumenten wie der Violine sehr begabt. Sein Talent und sein Können zeigten sich schon in sehr jungen Jahren, im Alter von fünf komponierte er bereits. Einige seiner besten Werke sind Die Zauberflöte, Die Hochzeit des Figaro und sein bekanntes Requiem, das er in seinen letzten Tagen komponierte.

Ludwig van Beethoven

Er ist einer der bekanntesten klassischen Musiker. Er wurde 1770 in Bonn, Deutschland, geboren und hatte trotz seines Erfolges als Komponist kein leichtes Leben, vor allem, als sich sein Gehör verschlechterte und er begann, seine Hörfähigkeit einzubüßen. Deshalb die Anerkennung seiner großen musikalischen Begabung und Leistung. Die 32 Klaviersonaten und die Neunte Sinfonie gehören zu seinen berühmtesten Werken.

Frédéric Chopin

Der aus Polen stammende Chopin gilt als einer der besten Musiker der Romantik. Sein Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 op. 21 in f-Moll ist wohl seine herausragendste Komposition. Die sorgfältige Technik, die in seinen Werken zu erkennen ist, hat ihm Vergleiche mit Künstlern vom Format eines Beethoven und Bach eingebracht.

Salieri und Mozart, Wahrheit oder Legende?

Salieri gilt als Maßstab der Wiener Klassik und hatte großen Einfluss auf andere Künstler wie Beethoven, Schubert und Liszt. Seine Werke sorgten jahrzehntelang in halb Europa für Furore. Er unterrichtete auch Gesangstechnik, Klavier und Kontrapunkt. Antonio Salieri steht heute aber vor allem für künstlerischen Neid. Der Grund dafür ist bekannt, und dies geht auf seine missverstandene Beziehung zu dem außergewöhnliche Mozart zurück.

Mozart starb 1791 mit nur 35 Jahren. Salieri im Jahr 1825, mit 74 Jahren und demenzerkrankt. Im selben Jahrzehnt enthüllte eine Biografie, dass der Österreicher in seinem Todeskampf gejammert hatte, vergiftet worden zu sein. Salieri sollte wohl auch – bereits erblindet, senil und in einer Nervenheilanstalt – verkündet haben, seinen Kollegen getötet zu haben.

Mehrere Studien haben jedoch gezeigt, dass beide Behauptungen das Ergebnis von Wahnvorstellungen waren. Die von Salieri waren auf geistigen Verfall zurückzuführen. Bei Mozart war es schweres Fieber, das durch eine Lungenentzündung verursacht wurde, die ihn zusammen mit Nierenversagen ins Grab brachte.

Warum also diese Legende? Ein brillanter Komponist gegen einen erfolgreichen, aber mittelmäßigen und von Eifersucht geplagten Komponisten – das ist eine dramatische Szenerie, zu verlockend, um sie zu ignorieren. Tatsächlich verstärkte der Film „Amadeus“, als er 1985 bei der Oscar-Verleihung triumphal abräumte, einfach in großem Stil eine verzerrte Geschichte, die schon seit anderthalb Jahrhunderten kursierte.

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